Zugegeben, anfangs war ich sehr skeptisch und wusste nicht, ob der Wunderkey bei mir länger als eine Woche in Gebrauch sein wird. Das war im Juli und seitdem sind 5 Monate vergangen – ein Blick links neben die Tastatur auf seine dunkel-schimmernde Oberfläche aus edlem Carbon bestätigt, warum er innerhalb kürzester Zeit zu einem festen Begleiter geworden ist.

An einem verregneten Sommertag klingelte der DHL Kurier an meiner Haustür und überreichte mir ein kleines Päckchen. Wie immer lief ich sofort in die Küche, holte eine Schere aus der Schublade und begann es zu öffnen. Ich holte ich eine unscheinbare, weiße Box hervor, die das minimalistisch anmutende Markenlogo zierte.

Cleanes und schnörkelloses Produktdesign – diesmal nicht aus Palo Alto

Direkt im ersten Moment erinnerte mich der Wunderkey mitsamt Verpackung an Apple‘s iPhone. Dunkles Gehäuse, hochwertige Haptik und ein übersichtliches Faltblättchen als Bedienungsanleitung. Ich entschied mich, nur den Schlüssel für die Haus- und Wohnungstür einzubauen und auf allen unnötigen Ballast wie Briefkastenschlüssel oder ähnliches zu verzichten. Mit dem mitgelieferten Euro-Cent, der sich übrigens nahtlos in den originellen Eindruck des Wunderkey einfügte, gelang der Zusammenbau schnell und einfach.

Meine Variante des Wunderkeys enthält außerdem einen USB-Stick mit 16 Gigabyte Speicherplatz sowie einen praktikablen Flaschenöffner. Der USB-Stick erwies sich schon nach kurzer Zeit als sehr nützliches Gimmick – nämlich immer dann, wenn ich schnell mal ein paar Daten sichern oder übertragen musste. Den Flaschenöffner habe ich seltener im Einsatz. Das liegt aber mehr an mir selbst als an ihm, denn ich trinke eher selten Bier.

Aller Anfang ist schwer

Vorher war ich immer genervt vom unhandlichen Schlüsselbund, das je nach Anzahl der Schlüssel ja auch schon so unorganisiert und provisorisch aussieht. Noch gut erinnere ich mich an die ersten Tage, als ich mir immer wieder dachte: „Komisch, seinen Schlüssel in Form eines Schweizer Taschenmessers bei sich zu tragen. Trotzdem irgendwie praktisch.“ So dauerte es nicht lang und ich lernte meinen Wunderkey wirklich zu schätzen. Nach ein paar Wochen verfestigte sich dieser Eindruck bei jedem Griff in die Hosentasche und Aufschließen der Tür: Da hat sich jemand tatsächlich Gedanken gemacht, wie man einen alltäglichen Gegenstand in puncto Design und Funktionalität aufpoliert. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die am meisten erfreuen.

„Was hast du denn da? Das ist ja cool!“

Die ersten Kommentare von Kollegen und Freunden ließen nicht lange auf sich warten: „Was hast du denn da? Das ist ja cool!“ hörte ich am häufigsten. Ein echter Hingucker eben, der wie eine hochwertige Armbanduhr seine Wirkung durch dezentes Understatement erzielt.

Was genau ist denn so besonders?

Im Grunde genommen ist die Antwort einfach: Design und Funktionalität in Kombination mit der Reduktion auf das Wesentliche. Ein paar positive Eigenschaften fördert natürlich erst die Zeit zu Tage, wie z. B. die Robustheit und Langlebigkeit (bis heute ist noch kein einziger Kratzer auf der Oberfläche erkennbar). Einen kleinen Wermutstropfen gibt es zum Schluss aber doch: Schlüssel, bei denen die Bohrung nicht mittig ist, ragen etwas aus dem schmalen Gehäuse heraus.

>> HIER GEHT’S ZUM WUNDERKEY

 

 

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